Natriumbikarbonat

15.02.2011 —

Die positive Wirkung von Bikarbonat ist durch mehrere Untersuchungen bewiesen worden.
Bei einer Untersuchung in England wurde bei einer 90sekündigen maximalen Belastung von den Probanden bis zu 2kj mehr Leistung erbracht.
Bei längerer Einnahme ist der Leistungszuwachs auch noch Tage nach dem absetzten messbar.
Da bei Tests mit der Gabe von geringen Mengen in Kapselform keine Nebenwirkungen beobachtet wurden, scheint diese Art der Einnahme besonders empfehlenswert.
Bikarbonat kommt natürlich im Körper vor.
Es regelt das Zusammenspiel zwischen Säuren und Basen im Körper.
Durch die zusätzliche Einnahme von Natriumbikarbonat wird einem sauren Zustand entgegengewirkt.
Interessant ist das Thema für Athleten die intensive Belastungen von 1-8 Minuten absolvieren und hierbei „in die Säure“ laufen. Also ihre Energie anaerob gewinnen und dabei Laktat aufbauen.
In der Leichtathletik sind das Läufer der Strecken zwischen 400 und 1500m oder ach Radrennsprinter oder Schwimmer bis zu 1000m.
Hier wird zwar nicht ausschließlich anaerob gearbeitet aber doch hauptsächlich.
In Lebensmitteln ist Bikarbonat im Backpulver vorhanden (Natron)
Bei zusätzlicher Gabe ist der Körper in der Lage länger anaerobe Tätigkeiten auszuführen.
Studien zeigten einen Leistungszuwachs um bis zu 30, jedoch wird der Zuwachs geringer je besser der Sportler trainiert ist.
Als Dosierung sollten max. 300mg Natriumbikarbonat / kg Körpergewicht verabreicht werden.
Beispielsweise Backpulver mit 1L Wasser vermischen (etwa 4 Teelöffel bei 70kg Köpergewicht).
Natriumhydrogenkarbonat ist aber auch als reines Pulver in der Apotheke erhältlich.
Einnahme 1-3Std vor der Belastung.
Nebenwirkungen können Übelkeit und Durchfall sein, und es sollte zur Verbesserung der Verträglichkeit auf jeden Fall viel Wasser zu sich genommen werden.
Aber Vorsicht bei Überdosierung! > Apathie, Muskelkrämpfe!

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Nandrolon

05.02.2011 —

Nandrolon ist ein anaboles Steroid.
Entsteht als Nebenprodukt bei der Synthese aus Testosteron und wird über die Galle ausgeschieden. Oral aufgenommenes Nandrolon wird in wenigen Tagen ausgeschieden allerdings können Depotpräperate die Konzentration über Monate erhöhen. Nandrolon ist keine pflanzliche Substanz wohl aber bei Tieren vorhanden. Durch Tiere die bei der Mast mit Nandrolon behandelt wurden kann allerdings auch ein Dopingtest nach Verzehr des Fleisches dieses Tieres positiv ausfallen. Auch sind viele Nahrungsergänzungsmittel mit Nandrolon verunreinigt.
Nandrolon ist wie alle anderen gleichartigen anabolen Substanzen in Deutschland nicht zugelassen. Werder als Nahrungsergänzung noch in der der Medizin. Aber trotz allem sind sie sehr leicht verfügbar und weit verbreitet. Sehr leicht ist Nandrolon übers Internet zu erwerben, wobei hier nicht auf die Starken Risiken hingewiesen wird.
Besonders wird in Aufzuchtspräperaten für Kälber Nandrolon verwendet.
Nandrolon kann nicht direkt nachgewiesen werden sondern nur ein Präperat aus der Serie der Norsteroide.
Norandrostendiol und Norandrostendion werden in den USA als Nahrungsergänzung angeboten und haben die gleiche Wirkung wie eine Nandrolonkur. Diese Produkte dürfen in Deutschland nicht vertrieben werden, aber werden über das Internet vermehrt angeboten.
Viele im Ausland produzierte Nahrungsergänzer sind mit Nandrolon verunreinigt.
Jedoch wurde vor einigen Jahren auch in den Kreatin Kautabletten der Firma All Stars Fitness Products, die in Deutschland produziert spuren von Nandrolon gefunden
Auf Nandrolon wurde schon in vielen Sportarten positiv getestet. Dazu gehört Judo, Sprint, Fußball, Triathlon und Tennis.
Da es die Leber weniger belastet als andere Anabolika ist es im Bodybuilding immer noch sehr weit verbreitet.
Medizinisch eingesetzt wird es gegen die Körperliche Aushungerung bei HIV positiven.
Die Grenzwerte für einen Dopingtest liegen bei 2 ng/ml für Männer und 5 ng/ml für Frauen.
Der höhere Grenzwert bei Frauen ist damit zu begründen, dass während einer Schwangerschaft die körpereigene Nandrolonproduktion erheblich zunimmt.
Dies wurde von der DDR genutzt, und die Sportlerinnen wurden in den ersten Wochen der später abgebrochenen Schwangerschaft in den Wettkampf geschickt, und dabei mit Körpereigenem Nandrolon gedopt.
Da der Nandrolongehalt bei Körperlicher Anstrengung aber enorm steigt ist der Grenzwert für Männer kritisch zu sehen.

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Probenecid

02.02.2011 —

Ist ein altes Pulverartiges Medikament, das in der Medizin zur Behandlung von Gicht eingesetzt wird und nur über Rezept erworben werden kann.
Probenecid vermindert die Ausscheidung bestimmter Substanzen, wie beispielsweise Steroide oder Clenbuterol.
Dadurch können Dopingtests manipuliert werden und daher steht Probenecid auch auf der Dopinliste.
Es wird bei Tests sehr selten Nachgewiesen.

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Methamphetamine

30.01.2011 —

Methamphetamine(Speed, Crystal)
sind Stimulanzien und stehen auf der Dopingliste. Es sind extrem starke Aufputschmittel die vor allem von LKW Fahrern zur längeren Wachphase genutzt werden.
Die Wirkungsdauer ist weit höher als bei Amphetaminen und dauert bis zu 30 Stunden an.
Es wird Stärke und sexuelle Erregung empfunden, ähnlich wie beim Konsum von Kokain.
Auch hier gibt es die gleichen Gefahren und Nebenwirkungen wie beim Amphetamin.

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Kokain

15.01.2011 —

Kokain ist eine harte Psychodroge mit großem Suchtpotential.
Viele Sportler wurden schon des Konsums überführt, jedoch gab niemals jemand zu Kokain zur Leistungssteigerung konsumiert zu haben.
Kokain hat neben seiner rein berauschenden Wirkung auch schmerzstillende Eigenschaften. Daher wird in Härtefällen Kokain auch in der Medizin verwendet.
Der größte Effekt aber bezieht sich auf das vegetative Nervensystem und auf die psychische Verfassung. Die Signalübertragung bestimmter Nervenzellen wird beeinflusst.
Es verhindert, dass die Botenstoffe dieser Zellen, nach einer Erregungsleitung wieder aus dem Verkehr gezogen werden. Die Botenstoffe können ihr Signal deshalb dauerhaft und mit Nachdruck vermitteln – ein Prinzip, das auch moderne Antidepressiva nutzen.
Der Konsument verspürt keinen Hunger, ist Konzentriert und wird nicht müde.
Außerdem werden Wahrnehmungen intensiver, Hemmungen werden abgebaut und das Wohlbefinden wächst. Somit ist die Droge in Stressberufen – also auch dem Leistungssport – sehr beliebt.

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Koffein

05.01.2011 —

Koffein ist ein Hormon und wird von der Nebennierenrinde produziert.
Es wirkt entzündungshemmend und damit Schmerzlindernd.
Synthetisch hergestellt wird es in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt.
Bei zusätzlicher Aufnahme wird allerdings die natürliche Produktion gehemmt und bei übermäßiger Verabreichung wird die natürliche Produktion sogar ganz eingestellt.
Kortikoide können nun direkt im Urin nachgewiesen werden nachdem sie seit den 60er Jahren als Dopingmittel eingesetzt wurden.
Kortikoide wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und wirken Müdigkeit entgegen.
Im schlimmsten Fall allerdings kann die Einnahme solcher Mittel zu Diabetes führen.
Außerdem wurde Knochenschwund, Wachstumsstopp und Muskelschwund beobachtet.
Aber Kortikoide sind äußerst billig zu beschaffen, da jeder Arzt sie verschreiben kann und jeder Sportler bei vorheriger Abgabe eines Attestes sie einnehmen darf.

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Testosteron

01.01.2011 —

Testosteronmangel geht einher mit gesundheitlichen Schwächen, wobei ein Testosteronschub im Umkehrschluss zu einer gesundheitlich und Leistungsverbesserung führt.
Tests an älteren Männern ergaben, dass es bei Testosterongabe seltener zu Osteoporose und Hüftgelenkfrakturen kam. Außerdem nahm die Grifffeste zu und der Knochenaufbau sowie die obere Gliedermuskulatur wurden gestärkt. Außerdem steigt der Hämatokritwert und Impotenz wird vorgebeugt. Es werden der Geschlechtstrieb und die Aktivität verbessert.
Anabolika (anabole Steroide)
Alle Präparate dieser Gattung gehen auf das Testosteron zurück. Testostoron hat eine anabole (stoffwechselbegünstigende) und eine androgene (sexualbegünstigende) Wirkung. Bei synthetischen Produkten zum Doping wird der anabole Effekt hervorgestellt, der androgene Effekt lässt sich alelrdings nicht ganz unterdrücken. Daher waren Frauen mit sehr tiefer Stimme oder Bartwachstum zu bewundern. Die gewünschten positiven Effekte sind die erhöhung der roten Blutkörperchen, der Abbau von körperfett und der Eiweißaufbau in der Muskulatur. Der Effekt ist bei weiblichen Athleten natürlich stärker als bei männlichen, da von Natur aus ja ein geringerer Testosteronspiegel vorhanden ist.
Anabolika kann als Tablette eingenommen oder gespritzt werden. Wirkung stellt sich allerdings nur bei begleitendem Training ein.
Bekannte Präperate sind beispielsweise Nandrolon oder Stanozolol (Ben Johnson).
Natürlich steht Anabolika auf der Dopingliste und ist im Urin nachweisbar.
Es gibt eine signifikante Verbesserung der Schnellkraft und Kraft, so dass sogar schon einmal die Vermutung geäußert wurde, dass ein Erreichen eines 100m Finals ohne Anabolikaeinnahme unmöglich sei. Auf jeden Fall sollte man beachten dass viele Weltrekorde bei den Frauen noch aus den 80er Jahren stammen (Der Zeit der Frauen mit tiefer Stimme und Bartwachstum) als Anabolika noch nicht Nachweisbar war.
Nebenwirkungen sind bei Frauen eine Vermännlichung und bei Männern Unfruchtbarkeit und Hodenschrumpfung. Außerdem sind Symptome wie Reizbarkeit, Depressionen, Lebertumore bekannt.

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Insulin

29.12.2010 —

Insulin ist vor allem in der Bodybuilding Szene beliebt und, wenn man Insidern glauben schenkt, ist es üblich mit Insulin zu dopen. Meist gelangen die Athleten durch Verwandte oder Freunde die unter Diabetes leiden an die Präparate.
Insulin ist nicht eindeutig nachweisbar, da es sich im Körper innerhalb weniger Minuten abbaut.
Das Hormon ermöglicht eine hohe Beladung des Muskels mit Glykogen und somit kann beispielsweise die Ausdauer eines Mittelstreckenläufers verbessert werden.
Bodybuilder hingegen nutzen die Muskelstärkende und Masseaufbauende Wirkung.
Eine Überdosis kann jedoch tödlich wirken da das Hirn nicht mehr mit genug Energie versorgt wird da das Insulin dem Blut so viel Zucker entzieht.

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EPO

20.12.2010 —

Erythropoetin (EPO) ist ein körpereigenes Hormon, das die Bildung roter Blutzellen (Erythrozyten) im Knochenmark anregt und in der Niere produziert wird.
Durch Erythrozyten wird in der Lunge Sauerstoff gebunden und durch den Körper zur Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff transportiert.
1984 wurde es möglich EPO synthetisch herzustellen. Und wurde zum Umsatzstärksten Biotechnikprodukt weltweit.
Dies ist gleichbedeutend mit der großen Beliebtheit bei Ausdauersportlern, da durch EPO bekanntermaßen die Ausdauerfähigkeit gesteigert wird.
Der Nachweis war lange Zeit schwierig bzw. nicht möglich, ist heutzutage aber kein großes Problem mehr.
Die Schätzungen von Experten belaufen sich darauf, dass 60% bis 90% aller Profirennfahrer EPO einnehmen.
Viel Fahrer haben im Gegenzug der Zusicherung geringer Strafen den Missbrauch schließlich auch zugegeben.
Bei einigen Sportarten findet vor dem Start eine Hämatokritwert – bestimmung statt.
Dies ist zwar kein Dopingtest, bei einem zu hohen Wert jedoch kann der Sportler aus gesundheitlichen Gründen vom Start ausgeschlossen werden.

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Tribulus Terrestris

15.12.2010 —

Tribulus Terrestris erhöht die Produktion vieler männlicher Hormone, die die Fruchtbarkeit beeinflussen.
Im Endeffekt wird die Produktion von Testosteron erhöht. Testosteron erhöht die Muskelmasse und –kraft, stärkt das Immunsystem, verkürzt die Erholung und kann Ausdauer verbessern und den Sexualtrieb positiv beeinflussen.
Tribulus Terrestris ist als Pflanzenwirkstoff ein Produkt ohne Nebenwirkungen, da auf natürliche Art die körperliche Hormonproduktion angeregt wird.
Also zusammenfassend ist zu sagen, dass Tribulus Terrestris das Immunsystem stärkt, die Ausdauer und das Muskelwachstum steigert, Cholesterinspiegel senkt und Gewebewasserspeicherung reduziert.
Um eine konstant hohe Ausschüttung von Testosteron zu erlangen, sollte die Einnahme über den Tag verteilt stattfinden. Und bereits nach einer Woche kann sich der Testosteronspiegel um 70% erhöhen. Somit sind auch sofort die Ergebnisse bemerkbar.
Der große Vorteil gegenüber Steroiden liegt darin, dass kein fremdes synthetisches Hormon verabreicht wird, sondern die körpereigene Produktion stimuliert wird.
Aber alle Studien die Leistungssteigerung hervorhoben wurden nur von der Industrie veröffentlicht und nie in der Fachpresse. Die sexuelle Wirkung hingegen gilt als bewiesen!

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