Clenbuterol

06.08.2010 —

Hat Eigenschaften ähnlich dem des Adrenalins.
Der Effekt entsteht durch Reizung des ZNS und es treten Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Übelkeit und Schwitzen auf. Allerdings lassen diese schon nach zwei Wochen, wenn der Körper an das Mittel gewöhnt ist, nach.
Clenbuterol ist meist als Tablette erhältlich, jedoch auch als Lösung für Injektionen oder als Sirup. Es wird unter Sportlern zwischen 40 und 160 mcg eingenommen.
Wobei anfangs weniger eingenommen wird und man sich langsam an den optimalen Wert herantestet.
Durch Clenbuterol wird die Körpertemperatur leicht erhöht und somit Körperfett abgebaut außerdem hat es eine geringe anabole Wirkung.
Bodybuilder aber schwören auf den antikatabolen Effekt, der den Abbau von Proteinen im Muskel schwächt und im Resultat eine Muskelvergrößernde Wirkung hat. Die antikatabole Wirkung wird auch nach Steroideinnahme sehr geschätzt.
Bei Tierversuchen ist Clenbuterol bereits nach 14 Tagen komplett aus dem Körper verschwunden und nicht mehr Nachweisbar
Typische Einnahmedauer liegt zwischen 8 und 10 Tagen.
Es ist überall in Europa verschreibungspflichtig.
Eingesetzt wird es auch als Masthilfsmittel, da es den Fleischaufbau auf Kosten des Fettabbaus fördert.
Achtung! Das Knochenwachstum wird gehindert.

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Blutdoping

31.07.2010 —

Blutdoping ist der Überbegriff für alle künstlichen Erhöhungen der Hämoglobinkonzentration (rote Blutkörperchen) im Blut. Der hiermit erzielte Effekt ist eine Verbesserte Sauerstoffaufnahme und zunehmende Ausdauerfähigkeit.
Methoden sind unter anderem jegliche Art von Transfusionen, egal ob Eigen oder Fremdblut oder eben EPO.
Der Hämoglobinwert steigt auch beim Training in Höhen von mehr als 1100m. Diese Art der Konzentrationserhöhung fällt natürlich nicht unter den Begriff „Doping“.
Hier basiert die Verbesserung auf den geringeren Sauerstoffgehalt der Luft und der somit nötigen besseren Aufnahme, wodurch der Körper selbstständig mit der Produktion beginnt.
In normaler Höhe zurück hält sich die erhöhte Konzentration noch einige Wochen.
Allerdings muss beachtet werden, dass das Blut dickflüssiger wird und damit das Risiko für Thrombosen steigt. Da bei „normalen“ Menschen der Durchschnittswert bei 40% Hämotakrit liegt, wird der Wert von 55% als kritisch angesehen. Durch den hohen Wasserverlust bei Ausdauerwettkämpfen wo der Wasserbedarf auch aus dem Blut gespeist wird, kann der Wert natürlich auf über 50% steigen. Ab einem Wert von 50% vor dem Start kann der Sportler allerdings schon aus gesundheitlichen Gründen für diesen Wettkampf gesperrt werden.
Bei Transfusionen ist die Gefahr von Infektionen mit HIV oder Hepatitis gegeben, aber auch jegliche Art von Unverträglichkeiten oder auch Eisenüberschuss.
Beim Eigenblutdoping wird dem Sportler einige Wochen vorm Wettkampf Blut entnommen, welches vom Körper neu gebildet wird und dadurch nach Rücktransfusion eine bessere Ausdauer vorliegt.
Das Blut wird üblicherweise in einem Blutkühlschrank bei +4Grad gelagert, kann aber auch tiefgefroren werden. Jedoch nimmt die Erythrozyten ständig ab, womit das Blut auch maximal 4 Wochen lagerbar ist. Bei einer Gefriermethode bei der das Blut bei unter -80Grad Gefroren wird kann es allerdings über Jahre gelagert werden.
Bei einem test konnte ein 10.000m Läufer die Strecke nach einer Transfusion von 400ml eine Minute schneller bewältigen.
Auf EPO wurde hier noch an anderer Stelle genauer eingegangen.

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Asthmasprays

09.07.2010 —

80% der Spitzensportler geben an unter Asthma zu leiden.
Als Grund hierfür wird die immer wiederkehrende Schwächung des Körpers und der enorme Atemumsatz genannt.
Wenn die Beschwerden und das eingenommene Mittel vor Wettkampfbeginn angegeben wird dürfen Gewisse Mittel auch eingenommen werden.
Es handelt sich dabei um Mittel die inhaliert werden. Die systematische Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Tropfen ist hingegen verboten.
Tests ergaben allerdings, dass z.B. Salbutamoleinnahme, bei Sportlern ohne asthmatische Probleme keine Leistungssteigerung hervorrufen.

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Aspirin

26.03.2010 —

Acetylsalicylsäure (Wirkstoff von Aspirin) hemmt lediglich die Thrombozytenaggregation, also die Anhäufung von Blutblättchen (Gerinnungskörpern). Deswegen wird es auch bei Herzinfarktpatienten eingesetzt.
Damit geht aber zwangsläufig eine allgemeine Blutgerinnungshemmung einher, die für die Lebensdauer der Blutblättchen anhält (8-10 Tage).
Daher kann das Herz das Blut besser pumpen und wird daher weniger belastet.
Außerdem werden durch Aspirin natürlich Schmerzen unterdrückt.
Man sollte aber einen wirklich langfristigen Konsum überdenken, da eine Schädigung der Magenschleimhäute auf jeden Fall zu erwarten ist

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Amphetamine

24.02.2010 —

Werden unverändert über den Urin ausgeschieden und sind somit sehr leicht nachweisbar.
Amphetamine werden synthetisch hergestellt und man unterscheidet Amphetamin, Methamphetamin (Speed) und Medikamente mit gleichartiger Wirkung (Ritalin, Captagon).
Diese Mittel finden als Dopingmittel und Stimulation der Psyche Anwendung.
Die Form reicht von Pulver über Tabletten bis hin zu Kapseln. Anfangs wird oral konsumiert, später jedoch intravenös mit Dosierungssteigerung, da sich eine Toleranz im Körper entwickelt.
Der Konsument empfindet eine Antriebssteigerung, Stimmungsverbesserung, Mangelndes Durstgefühl, Appetitlosigkeit und gesteigerte Konzentrationsfähigkeit.
Objektiv sind Zittern, Redseligkeit, Nervosität, erweiterte Pupillen und Zähneknirschen zu beobachten.
Es gab Todesfälle durch Überdosis! Und bereits nach dem ersten Konsum stellt sich eine Psychische Abhängigkeit ein, eine körperliche wurde allerdings noch nicht entdeckt.
Die Wirkung stellt sich nach wenigen Minuten ein und hält Stundenlang an.
Körperliche Schutzmechanismen werden durch Amphetamine außer Kraft gesetzt.
Der Bezug zur Realität wird genommen. Oft werden sie auch von Kraftfahrern eingenommen um länger wach bleiben zu können.
Psychosen, Kreislaufschädigungen Abmagerungen, Suizide und Lungenhochdruck sind nur einige der vielen gefährlichen Nebenwirkungen.
Das Hochgefühl wird nach Ende der Wirkung durch eine depressive aggressive Phase abgelöst.
Im Urin sind Amphetamine bis zu 4 Tage, in Haarproben monatelang nach dem letzten Konsum Nachweisbar.

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Kortison

19.02.2010 —

Kortison ist ein Hormon und wird von der Nebennierenrinde produziert.
Es wirkt entzündungshemmend und damit Schmerzlindernd.
Synthetisch hergestellt wird es in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt.
Bei zusätzlicher Aufnahme wird allerdings die natürliche Produktion gehemmt und bei übermäßiger Verabreichung wird die natürliche Produktion sogar ganz eingestellt.
Kortikoide können nun direkt im Urin nachgewiesen werden nachdem sie seit den 60er Jahren als Dopingmittel eingesetzt wurden.
Kortikoide wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und wirken Müdigkeit entgegen.
Im schlimmsten Fall allerdings kann die Einnahme solcher Mittel zu Diabetes führen.
Außerdem wurde Knochenschwund, Wachstumsstopp und Muskelschwund beobachtet.
Aber Kortikoide sind äußerst billig zu beschaffen, da jeder Arzt sie verschreiben kann und jeder Sportler bei vorheriger Abgabe eines Attestes sie einnehmen darf.

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