Archive for February 2010


Amphetamine

February 24th, 2010 — 9:20pm

Werden unverändert über den Urin ausgeschieden und sind somit sehr leicht nachweisbar.
Amphetamine werden synthetisch hergestellt und man unterscheidet Amphetamin, Methamphetamin (Speed) und Medikamente mit gleichartiger Wirkung (Ritalin, Captagon).
Diese Mittel finden als Dopingmittel und Stimulation der Psyche Anwendung.
Die Form reicht von Pulver über Tabletten bis hin zu Kapseln. Anfangs wird oral konsumiert, später jedoch intravenös mit Dosierungssteigerung, da sich eine Toleranz im Körper entwickelt.
Der Konsument empfindet eine Antriebssteigerung, Stimmungsverbesserung, Mangelndes Durstgefühl, Appetitlosigkeit und gesteigerte Konzentrationsfähigkeit.
Objektiv sind Zittern, Redseligkeit, Nervosität, erweiterte Pupillen und Zähneknirschen zu beobachten.
Es gab Todesfälle durch Überdosis! Und bereits nach dem ersten Konsum stellt sich eine Psychische Abhängigkeit ein, eine körperliche wurde allerdings noch nicht entdeckt.
Die Wirkung stellt sich nach wenigen Minuten ein und hält Stundenlang an.
Körperliche Schutzmechanismen werden durch Amphetamine außer Kraft gesetzt.
Der Bezug zur Realität wird genommen. Oft werden sie auch von Kraftfahrern eingenommen um länger wach bleiben zu können.
Psychosen, Kreislaufschädigungen Abmagerungen, Suizide und Lungenhochdruck sind nur einige der vielen gefährlichen Nebenwirkungen.
Das Hochgefühl wird nach Ende der Wirkung durch eine depressive aggressive Phase abgelöst.
Im Urin sind Amphetamine bis zu 4 Tage, in Haarproben monatelang nach dem letzten Konsum Nachweisbar.

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Kortison

February 19th, 2010 — 10:19pm

Kortison ist ein Hormon und wird von der Nebennierenrinde produziert.
Es wirkt entzündungshemmend und damit Schmerzlindernd.
Synthetisch hergestellt wird es in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt.
Bei zusätzlicher Aufnahme wird allerdings die natürliche Produktion gehemmt und bei übermäßiger Verabreichung wird die natürliche Produktion sogar ganz eingestellt.
Kortikoide können nun direkt im Urin nachgewiesen werden nachdem sie seit den 60er Jahren als Dopingmittel eingesetzt wurden.
Kortikoide wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und wirken Müdigkeit entgegen.
Im schlimmsten Fall allerdings kann die Einnahme solcher Mittel zu Diabetes führen.
Außerdem wurde Knochenschwund, Wachstumsstopp und Muskelschwund beobachtet.
Aber Kortikoide sind äußerst billig zu beschaffen, da jeder Arzt sie verschreiben kann und jeder Sportler bei vorheriger Abgabe eines Attestes sie einnehmen darf.

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