Archive for July 2010


Blutdoping

July 31st, 2010 — 12:29pm

Blutdoping ist der Überbegriff für alle künstlichen Erhöhungen der Hämoglobinkonzentration (rote Blutkörperchen) im Blut. Der hiermit erzielte Effekt ist eine Verbesserte Sauerstoffaufnahme und zunehmende Ausdauerfähigkeit.
Methoden sind unter anderem jegliche Art von Transfusionen, egal ob Eigen oder Fremdblut oder eben EPO.
Der Hämoglobinwert steigt auch beim Training in Höhen von mehr als 1100m. Diese Art der Konzentrationserhöhung fällt natürlich nicht unter den Begriff „Doping“.
Hier basiert die Verbesserung auf den geringeren Sauerstoffgehalt der Luft und der somit nötigen besseren Aufnahme, wodurch der Körper selbstständig mit der Produktion beginnt.
In normaler Höhe zurück hält sich die erhöhte Konzentration noch einige Wochen.
Allerdings muss beachtet werden, dass das Blut dickflüssiger wird und damit das Risiko für Thrombosen steigt. Da bei „normalen“ Menschen der Durchschnittswert bei 40% Hämotakrit liegt, wird der Wert von 55% als kritisch angesehen. Durch den hohen Wasserverlust bei Ausdauerwettkämpfen wo der Wasserbedarf auch aus dem Blut gespeist wird, kann der Wert natürlich auf über 50% steigen. Ab einem Wert von 50% vor dem Start kann der Sportler allerdings schon aus gesundheitlichen Gründen für diesen Wettkampf gesperrt werden.
Bei Transfusionen ist die Gefahr von Infektionen mit HIV oder Hepatitis gegeben, aber auch jegliche Art von Unverträglichkeiten oder auch Eisenüberschuss.
Beim Eigenblutdoping wird dem Sportler einige Wochen vorm Wettkampf Blut entnommen, welches vom Körper neu gebildet wird und dadurch nach Rücktransfusion eine bessere Ausdauer vorliegt.
Das Blut wird üblicherweise in einem Blutkühlschrank bei +4Grad gelagert, kann aber auch tiefgefroren werden. Jedoch nimmt die Erythrozyten ständig ab, womit das Blut auch maximal 4 Wochen lagerbar ist. Bei einer Gefriermethode bei der das Blut bei unter -80Grad Gefroren wird kann es allerdings über Jahre gelagert werden.
Bei einem test konnte ein 10.000m Läufer die Strecke nach einer Transfusion von 400ml eine Minute schneller bewältigen.
Auf EPO wurde hier noch an anderer Stelle genauer eingegangen.

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Asthmasprays

July 9th, 2010 — 4:30pm

80% der Spitzensportler geben an unter Asthma zu leiden.
Als Grund hierfür wird die immer wiederkehrende Schwächung des Körpers und der enorme Atemumsatz genannt.
Wenn die Beschwerden und das eingenommene Mittel vor Wettkampfbeginn angegeben wird dürfen Gewisse Mittel auch eingenommen werden.
Es handelt sich dabei um Mittel die inhaliert werden. Die systematische Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Tropfen ist hingegen verboten.
Tests ergaben allerdings, dass z.B. Salbutamoleinnahme, bei Sportlern ohne asthmatische Probleme keine Leistungssteigerung hervorrufen.

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