Category: Medizin


Creatin

December 5th, 2010 — 4:37pm

Die Creatineinnahme ist keineswegs illegal.
Es ist bekannt, dass Creatin das Körpergewicht erhöht. Und eine Zunahme der fettfreien Körpermasse wird ja vor allem bei jeglichem Kraftsport gewünscht.
Creatin ist ein natürlicher Bestandteil der Muskelzelle und auch in anderen Körpergeweben vorhanden.
Da in tierischen Nahrungsmitteln Creatin zu finden ist, wird es auch hierüber aufgenommen und somit ist eine zusätzliche Zufuhr bei Vegetariern von ziemlich hohem Erfolg gefolgt.
Eine hohe Dosis führt nicht zu immer höheren Erfolgen. Eine zu hohe Dosis wird über die Nieren ausgeschieden.
Mengen um etwa einem Gramm Creatin führen kaum zu einer Erhöhung des Spiegels. Aber schon bei einer einmaligen Gabe von vier Gramm steigt er stark an. Der größte Anstieg erfolgt natürlich wenn die Ausgangs-Konzentration gering ist, wie vor allem bei Vegetariern zu beobachten.
Es gibt zwei Arten von Creatinkuren. In der Kurzen Aufladephase werden täglich mehrfach bis zu 5g eingenommen, bis zu einer Tagesdosis von 20g – 30g. So wird in etwa fünf Tagen das Optimum an Konzentration erreicht. Ab diesem Zeitpunkt sollte nur noch eine Erhaltungsdosis von max. 8g/Tag eingenommen werden! So bleibt der Spiegel bis zu einem Monat erhalten und nach absetzten erreicht man etwa einem weitern Monat den Ausgangswert wieder.
Bei der langen Aufladephase wird der Körper weniger belastet, man kann aber natürlich nicht wie bei der schnellen Kur sofortige Veränderungen spüren.
Die beste Aufnahme ist in den ersten Tagen zu verzeichnen, später werden große Mengen des eingenommenen Creatins über den Harn ausgeschieden.
Daher kann es schon Sinnvoll sein in den ersten tagen eine hohe Dosis zu nehmen dann aber bereits nach drei Tagen auf eine geringere Dosis abzuschwächen.
Beliebt ist es bei Sprintern, liegt aber nach Meinung von Experten in der Grauzone zum Doping und hat nicht bei jedem den erwünschten leistungssteigernden Effekt.
Aufgrund des erhöhten Muskeltonus kam es allerdings schon zu muskulären Verletzungen wie Zerrungen, Krämpfen und schlimmerem.

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Clenbuterol

August 6th, 2010 — 7:41am

Hat Eigenschaften ähnlich dem des Adrenalins.
Der Effekt entsteht durch Reizung des ZNS und es treten Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Übelkeit und Schwitzen auf. Allerdings lassen diese schon nach zwei Wochen, wenn der Körper an das Mittel gewöhnt ist, nach.
Clenbuterol ist meist als Tablette erhältlich, jedoch auch als Lösung für Injektionen oder als Sirup. Es wird unter Sportlern zwischen 40 und 160 mcg eingenommen.
Wobei anfangs weniger eingenommen wird und man sich langsam an den optimalen Wert herantestet.
Durch Clenbuterol wird die Körpertemperatur leicht erhöht und somit Körperfett abgebaut außerdem hat es eine geringe anabole Wirkung.
Bodybuilder aber schwören auf den antikatabolen Effekt, der den Abbau von Proteinen im Muskel schwächt und im Resultat eine Muskelvergrößernde Wirkung hat. Die antikatabole Wirkung wird auch nach Steroideinnahme sehr geschätzt.
Bei Tierversuchen ist Clenbuterol bereits nach 14 Tagen komplett aus dem Körper verschwunden und nicht mehr Nachweisbar
Typische Einnahmedauer liegt zwischen 8 und 10 Tagen.
Es ist überall in Europa verschreibungspflichtig.
Eingesetzt wird es auch als Masthilfsmittel, da es den Fleischaufbau auf Kosten des Fettabbaus fördert.
Achtung! Das Knochenwachstum wird gehindert.

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Blutdoping

July 31st, 2010 — 12:29pm

Blutdoping ist der Überbegriff für alle künstlichen Erhöhungen der Hämoglobinkonzentration (rote Blutkörperchen) im Blut. Der hiermit erzielte Effekt ist eine Verbesserte Sauerstoffaufnahme und zunehmende Ausdauerfähigkeit.
Methoden sind unter anderem jegliche Art von Transfusionen, egal ob Eigen oder Fremdblut oder eben EPO.
Der Hämoglobinwert steigt auch beim Training in Höhen von mehr als 1100m. Diese Art der Konzentrationserhöhung fällt natürlich nicht unter den Begriff „Doping“.
Hier basiert die Verbesserung auf den geringeren Sauerstoffgehalt der Luft und der somit nötigen besseren Aufnahme, wodurch der Körper selbstständig mit der Produktion beginnt.
In normaler Höhe zurück hält sich die erhöhte Konzentration noch einige Wochen.
Allerdings muss beachtet werden, dass das Blut dickflüssiger wird und damit das Risiko für Thrombosen steigt. Da bei „normalen“ Menschen der Durchschnittswert bei 40% Hämotakrit liegt, wird der Wert von 55% als kritisch angesehen. Durch den hohen Wasserverlust bei Ausdauerwettkämpfen wo der Wasserbedarf auch aus dem Blut gespeist wird, kann der Wert natürlich auf über 50% steigen. Ab einem Wert von 50% vor dem Start kann der Sportler allerdings schon aus gesundheitlichen Gründen für diesen Wettkampf gesperrt werden.
Bei Transfusionen ist die Gefahr von Infektionen mit HIV oder Hepatitis gegeben, aber auch jegliche Art von Unverträglichkeiten oder auch Eisenüberschuss.
Beim Eigenblutdoping wird dem Sportler einige Wochen vorm Wettkampf Blut entnommen, welches vom Körper neu gebildet wird und dadurch nach Rücktransfusion eine bessere Ausdauer vorliegt.
Das Blut wird üblicherweise in einem Blutkühlschrank bei +4Grad gelagert, kann aber auch tiefgefroren werden. Jedoch nimmt die Erythrozyten ständig ab, womit das Blut auch maximal 4 Wochen lagerbar ist. Bei einer Gefriermethode bei der das Blut bei unter -80Grad Gefroren wird kann es allerdings über Jahre gelagert werden.
Bei einem test konnte ein 10.000m Läufer die Strecke nach einer Transfusion von 400ml eine Minute schneller bewältigen.
Auf EPO wurde hier noch an anderer Stelle genauer eingegangen.

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Asthmasprays

July 9th, 2010 — 4:30pm

80% der Spitzensportler geben an unter Asthma zu leiden.
Als Grund hierfür wird die immer wiederkehrende Schwächung des Körpers und der enorme Atemumsatz genannt.
Wenn die Beschwerden und das eingenommene Mittel vor Wettkampfbeginn angegeben wird dürfen Gewisse Mittel auch eingenommen werden.
Es handelt sich dabei um Mittel die inhaliert werden. Die systematische Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Tropfen ist hingegen verboten.
Tests ergaben allerdings, dass z.B. Salbutamoleinnahme, bei Sportlern ohne asthmatische Probleme keine Leistungssteigerung hervorrufen.

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Aspirin

March 26th, 2010 — 10:12am

Acetylsalicylsäure (Wirkstoff von Aspirin) hemmt lediglich die Thrombozytenaggregation, also die Anhäufung von Blutblättchen (Gerinnungskörpern). Deswegen wird es auch bei Herzinfarktpatienten eingesetzt.
Damit geht aber zwangsläufig eine allgemeine Blutgerinnungshemmung einher, die für die Lebensdauer der Blutblättchen anhält (8-10 Tage).
Daher kann das Herz das Blut besser pumpen und wird daher weniger belastet.
Außerdem werden durch Aspirin natürlich Schmerzen unterdrückt.
Man sollte aber einen wirklich langfristigen Konsum überdenken, da eine Schädigung der Magenschleimhäute auf jeden Fall zu erwarten ist

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Kortison

February 19th, 2010 — 10:19pm

Kortison ist ein Hormon und wird von der Nebennierenrinde produziert.
Es wirkt entzündungshemmend und damit Schmerzlindernd.
Synthetisch hergestellt wird es in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt.
Bei zusätzlicher Aufnahme wird allerdings die natürliche Produktion gehemmt und bei übermäßiger Verabreichung wird die natürliche Produktion sogar ganz eingestellt.
Kortikoide können nun direkt im Urin nachgewiesen werden nachdem sie seit den 60er Jahren als Dopingmittel eingesetzt wurden.
Kortikoide wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und wirken Müdigkeit entgegen.
Im schlimmsten Fall allerdings kann die Einnahme solcher Mittel zu Diabetes führen.
Außerdem wurde Knochenschwund, Wachstumsstopp und Muskelschwund beobachtet.
Aber Kortikoide sind äußerst billig zu beschaffen, da jeder Arzt sie verschreiben kann und jeder Sportler bei vorheriger Abgabe eines Attestes sie einnehmen darf.

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