Diuretika
Diuretika ruft keine Leistungssteigerung im eigentlichen Sinne hervor, sondern eher eine Schwächung.
Es wird durch eine veränderte Nierenfunktion der größte Teil des im Körper befindlichen Wassers abgeführt.
Furosemid, Acetazolamid und Marsalyl sind Beispielsweise verbotene Mittel.
Diuretika werden in allen Sportarten eingesetzt in denen Gewichtsklassen eine Rolle spielen, wie Boxen, Skisprung, Gewichtheben, um im Wettkampf in der günstigeren Gewichtsklasse starten zu können.
Beim Bodybuilding werden durch den hohen Wasserverlust besonders viele Muskeln sichtbar.
Starke Mittel können in wenigen Stunden einen massiven Wasserverlust von bis zu vier Kilogramm zur Folge haben.
Hierdurch gehen allerdings Mineralien verloren und der Körper dehydriert. Folglich kann es außer der Schwächung des Athleten auch zu Muskelkrämpfen und Nierenschäden kommen.
Des Weiteren können Impotenz oder das Ausbleiben der Monatsblutungen Folgen sein.
Diuretika werden mit dem Urin aus dem Körper gespült und sind daher schwer nachweisbar und werden außerdem genutzt um andere Dopingmittel zu verschleiern.
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