Testosteron

Testosteronmangel geht einher mit gesundheitlichen Schwächen, wobei ein Testosteronschub im Umkehrschluss zu einer gesundheitlich und Leistungsverbesserung führt.
Tests an älteren Männern ergaben, dass es bei Testosterongabe seltener zu Osteoporose und Hüftgelenkfrakturen kam. Außerdem nahm die Grifffeste zu und der Knochenaufbau sowie die obere Gliedermuskulatur wurden gestärkt. Außerdem steigt der Hämatokritwert und Impotenz wird vorgebeugt. Es werden der Geschlechtstrieb und die Aktivität verbessert.
Anabolika (anabole Steroide)
Alle Präparate dieser Gattung gehen auf das Testosteron zurück. Testostoron hat eine anabole (stoffwechselbegünstigende) und eine androgene (sexualbegünstigende) Wirkung. Bei synthetischen Produkten zum Doping wird der anabole Effekt hervorgestellt, der androgene Effekt lässt sich alelrdings nicht ganz unterdrücken. Daher waren Frauen mit sehr tiefer Stimme oder Bartwachstum zu bewundern. Die gewünschten positiven Effekte sind die erhöhung der roten Blutkörperchen, der Abbau von körperfett und der Eiweißaufbau in der Muskulatur. Der Effekt ist bei weiblichen Athleten natürlich stärker als bei männlichen, da von Natur aus ja ein geringerer Testosteronspiegel vorhanden ist.
Anabolika kann als Tablette eingenommen oder gespritzt werden. Wirkung stellt sich allerdings nur bei begleitendem Training ein.
Bekannte Präperate sind beispielsweise Nandrolon oder Stanozolol (Ben Johnson).
Natürlich steht Anabolika auf der Dopingliste und ist im Urin nachweisbar.
Es gibt eine signifikante Verbesserung der Schnellkraft und Kraft, so dass sogar schon einmal die Vermutung geäußert wurde, dass ein Erreichen eines 100m Finals ohne Anabolikaeinnahme unmöglich sei. Auf jeden Fall sollte man beachten dass viele Weltrekorde bei den Frauen noch aus den 80er Jahren stammen (Der Zeit der Frauen mit tiefer Stimme und Bartwachstum) als Anabolika noch nicht Nachweisbar war.
Nebenwirkungen sind bei Frauen eine Vermännlichung und bei Männern Unfruchtbarkeit und Hodenschrumpfung. Außerdem sind Symptome wie Reizbarkeit, Depressionen, Lebertumore bekannt.

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